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Die Dimensionierung und Auslegung der Lüftungsleitungen für eine zentrale Wohnraumlüftung muss im Einzelfall sowohl unter Berücksichtigung der Geräteleistungsdaten, als auch den besonderen Gegebenheiten des Gebäudes exakt geplant werden. Die Leitungsführung vom Zentralgerät zu den Auslassdüsen bzw. von den Ablufteinlässen zurück zum Zentralgerät ist auf vielerlei Arten möglich.
Fast jeder Hersteller von Zentralgeräten (Paul, Westaflex, Helios, etc.) bieten allgemeine Planungsunterlagen an, mit denen eine Grobplanung und Massenermittlung auch für den Laien möglich ist. Die Grobplanung macht aber die Feinplanung durch einen erfahrenen Lüftungsbauer nicht überflüssig. Nachfolgend wollen wir nur auf einzelne Fälle der Leitungsführung eingehen sowie auf wichtige planerische Möglichkeiten hinweisen, die nicht in jeder Beispielbeschreibung der Hersteller enthalten sind.
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Standardeinbausituation von Lüftungsleitungen am Beispiel von Westaflex: Leitungsführung auf der Betondecke, unter dem Estrich. Wie links dargestellt ergibt sich eine Deckenstärke von 320 mm. |
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Sonderform der Leitungsführung mit Westaflex-Ovalrohren und
Luftverteilerkästen in der Betondecke. Wird mit Estrich gearbeitet,
ergibt sich eine Deckendicke von ca. 280 mm. Die Lüftungsleitungen
verschwinden vollständig in der Betondecke. Geeignetes Material finden
Sie z.B. bei www.lueftungsnet.de.
Sie können auch wie wir das praktiziert haben, auf den Estrich und die
Fussbodenheizun verzichten und erreichen dann eine Gesamt-Deckenstärke
von 200-210 mm. Infos zum Deckenaufbau von Bauweise finden Sie in
Lüftungsbereich von Bauweise (unsere
Lüftung).
ES GEHT AUCH OHNE ESTRICH |
Hinweise - Ideal bei Deckenauslass (Deckendurchdringung) oder Wandauslass (z.B. Sockel-Quellauslass).
Der Bodenaufbau wird durch das KWL-System in keiner Weise beeinflusst und ist für Fussbodenauslass besonders geeignet. Zur Verhinderung der Schallübertragung muss der Auslass mit Dämmstreifen eingefasst werden. Die Stärke der Wärmedämmung ist frei wählbar. Falls ein Energieboden geplant ist, kann anstelle F20 bzw. F30 auch PUTEX ALU verwendet werden. Auf Wunsch könnte auf die Wärmedämmung und/oder die Trittschalldämmung verzichtet werden. Die Trittschalldämmung kann auch auf die Wärmeisolation verlegt werden. Vorteile sind, dass Trittschallfrage weitgehend gelöst ist, kein erhöhter Bodenaufbau wie bei der ersten Verlegeart notwendig wird und auch bei Deckenauslässen eine gute Eignung im Mehrfamilien- oder Mehrgeschossbau besteht. Nachteile sind, dass Koordination mit Sanitär- und Elektroinstallationen notwendig werden und bedingte Schwächung der Statik besteht die mit dem Statiker abzustimmen sind.
1 Die ovalen Rohre werden zwischen den Armierungsebenen in die Betondecke eingelegt und fixiert, so dass diese beim Beton giessen nicht aufschwimmen können.
2 Die Umlenkstücke für die Ventilauslässe werden deckenbündig gegen die Schaltafel fixiert, Tipp: das Umlenkstück kann mit Kabelbindern gegen die untere Armierung festgebunden werden (2a). Zur Positionierung des Umlenkstückes und zum Verschluss der Ventilöffnung wird der mitgelieferte Kunststoffdeckel mit einem Nagel auf der Schaltafel befestigt (2b). Der runde Anschluss des Umlenkstücks (L = 350 mm) kann vor der Montage auf die gewünschte Länge gekürzt werden.
3 Zur Schallentkoppelung und zum Korrosionsschutz werden die ovalen Rohre in einen Dämmschlauch geschoben . Die Enden des Dämmschlauches wie auch die Umlenkstücke werden zudem mit einem vollflächig klebenden Dämmstreifen umhüllt.
Dicke Betondecke: Die Dicke der Betondecke ist abhängig von weiteren Installationen und Einlagen im Beton. Das sind z.B. Elektroleitungen (Schwachstrom, EDV), Sanitär- und Heizungsleitungen, zentrale Staubsaugeranlagen, einbetonierte Lampen, etc. Um Leitungskreuzungen der Einlagen zu ermöglichen, empfehlen wir die Dicke der Betondecke auf 220 – 250 mm zu erhöhen.
Trittfestigkeit
Quadroflex-Rohre: Beim Umgang mit den ovalen flexiblen Installationsrohren Quadroflex ist auf deren beschränkte Trittfestigkeit zu achten (System 150/151/200). Aufgrund des ovalen Rohrquerschnittes besteht die Gefahr, dass das Rohr bei übermässiger Begehung deformiert wird. Für das System 151 (208 × 52 mm) sind Abdeckbleche als Trittschutz erhältlich. Alternativ zum flexiblen Installationsrohr kann auch das starre Installationsrohr Quadrofix angewendet werden. Alternativ kann mit entsprechenden Zuschlägen bei der Armierung gearbeitet werden (sorgsamer Umgang der Bauarbeiter vorausgesetzt) Das Quadrofix ist sehr stabil und eignet sich dort, wo eine hohe Trittfestigkeit während der Montage und während des Einbringens des Betonbodens verlangt ist. Befestigung mit Kabelbinder: Beim Verlegen im Beton werden die Installationsrohre mit Kabelbinder an den Armierungseisen befestigt. Um ein Aufschwimmen der Installationsrohre beim Einbetonieren zu vermeiden, sollen die Kabelbinder in einem Abstand von 0,5–1 Meter angeordnet werden.
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Formstücke und Bauteile Durch eine Vielzahl aufeinander abgestimmter Formstücke und Bauteile sind sämtliche Leitungssysteme problemlos miteinander kombinierbar. Die Formstücke zur Verlegung in der Betondecke sind aus Edelstahl (V2A) gefertigt. Der Anschluss der einzelnen Kunststoffluftleitungen erfolgt zentral über standardisierte Einlege Verteiler/Sammler bzw. spezielle - je nach baulicher Gegebenheit auf Kundenwunsch gefertigte - Verteiler/Sammler. Die Verteiler/Sammler verfügen über eine schall- und wärmeisolierte Zu- bzw. Abluftkammer und bilden das „Herzstück" des Verteilsystems.
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| Shops | www.lueftungsshop.biz - www.wohnungslueftung-shop.de - www.kontrolliertes-lueften.de - www.wohnungslueftung-shop.at - www.heizungs-shop.info - www.zentralstaubsauger-shop.at - www.wohnungslueftung-shop.eu www.vision-shoponline.de www.vision-shoponline.at | |
| Westaflex (Logo nicht verlinkbar) | Produktseiten nach HTML-Umstellung nicht mehr verlinkbar | Eigentlich hervorragendes Material, müssen Sie aber auf www.westaflex.de selber suchen. |
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2)
Montage der Luftverteilung in der Stahlbetondecke, Anschluß des Zehnder Comfotube an der Montageplatte.
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Comfofresh verteilt die Frischluft in alle Räume.
Saugt verbrauchte und zu feuchte Luft sowie Gerüche ab. Ganz ohne Zugluft
dank minimaler Temperatur-Unterschiede und geringer Luftgeschwindigkeit.
Die Luftmenge lässt sich individuell einstellen.
Die Comfofresh Komponenten: 1. Comfotube Lüftungsrohre.Flexibel, doppelwandig, nicht ausgasend, verborgen unter Wänden und Decke. Einfach zu verlegen. 2. Comfofresh Montageplatte. |
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