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Abgasverlust
Abgasleitung
Abluft
Absorber
Absorption
Abwasser
Abwärmenutzung
Acrylglas
Adhäsion
Aluminiumfenster
Amortisationszeit
Anhydritestrich
Anlagen-Contracting
Ausdehnungsgefäß
Auskühlverlust
Außenluft
Abgasverlust
Die Wärmeerzeugung durch Verbrennung im Heizkessel läuft
nicht ohne energetische Verluste ab. Neben dem Auskühlverlust über die
Kesseloberfläche gehört der nur während der Brennerlaufzeiten auftretende
Abgasverlust zu den beiden energetischen Verlustarten des Heizkessels. Der
Abgasverlust wird vom Bezirksschornsteinfegermeister mit der jährlich
stattfindenden Emissionsmessung kontrolliert und fließt in die Bestimmung des
Wirkungsgrades des Heizkessels ein.
Die 1. Verordnung zur Durchführung des Bundes Immissionsschutzgesetzes (1.
BImSchV) legt für die verschiedenen Kesselgrößen und Installationszeitpunkte
maximale Grenzwerte fest, z.B. 12% für Heizkessel mit 4 bis 25 kW Leistung, die
ab dem 01.10.1988 errichtet wurden. Ab 01.11.1998 gilt für Heizkessel derselben
Leistung ein Grenzwert von 11%. Moderne Heizkessel weisen in der Regel jedoch
nur Abgasverluste von selten mehr als 7 bis 8% auf.
Abgasleitung
Abluft
Absorber Absorption
Abwasser
Abwärmenutzung
Acrylglas
Adhäsion
Aluminiumfenster
Amortisationszeit Anlagen-Contracting Anhydritestrich
Ausdehnungsgefäß
Auskühlverlust
Außenluft
Durch die Nutzung der
Abgaswärme arbeiten Gas-Brennwertheizungen mit deutlich niedrigeren
Abgastemperaturen als andere Wärmeerzeuger. Sie können deshalb in der Regel
nicht an einen herkömmlichen Schornstein angeschlossen werden. Die Abgase lassen
sich aber problemlos durch eine dichte, feuchtigkeitsbeständige Abgasleitung aus
geeignetem Material (z.B. Edelstahl, Kunststoff, Spezialglas) ins Freie
abführen. Diese Leitung wird in einen geeigneten Schacht oder auch in den
vorhandenen Schornstein eingezogen. Dadurch läßt sich der Aufwand für die
Schornsteinsanierung in Grenzen halten. Wird das Brennwertgerät im Dachgeschoß
installiert, können die Abgase ganz einfach über ein Doppelrohr direkt durch das
Dach ins Freie geführt werden.
Unter der Abluft, versteht man die warme, feuchte und belastete Luft aus Küche, Bad,
WC, Trockenschrank und unter Umständen Waschräumen die durch die kontrollierte
Lüftung a.) direkt nach draußen abgeführt wird (ohne Wärmerückgewinnung)
b.) über einen Wärmetauscher mit der von außen angesaugten Frischluft
getauscht wird (nur Wärmeaustausch ) c.) über eine Wärmepumpe die Wärme aus
der Abluft entzogen und mit einem höheren Niveau der Zuluft oder direkt
in einen Brauchwasserspeicher geladen wird.
Die „Empfangsfläche“ eines Sonnenkollektor"
>Sonnenkollektors – der Absorber – nimmt Sonnenenergie auf und wandelt sie in
Wärme um. Ein qualitativ hochwertiger Absorber kann über 90 Prozent der
Sonneneinstrahlung zur Brauchwassererwärmung nutzen.
Eine Absorption beschreibt die Aufnahme von Schall, Materie oder Strahlung
z.B. Sonnenstrahlung, in eine andere Materie. Sonnenstrahlung wird von der
absorbierenden Materie in Wärme umgewandelt. Hierbei absorbieren dunkle Flächen
besser als helle.
Regenwasser von Dach und Grundstück sowie durch den Gebrauch im Haushalt (Küche,
Bad, WC, Waschmaschine etc.) verschmutztes Trinkwasser (Brauchwasser). Die
Abwasserentsorgung erfolgt durch einen Anschluss an die öffentliche
Kanalisation oder in einer eigenen Klärgrube.
Bei vielen Industrieprozessen wird Wärme frei,
die im Prozeß nicht mehr genutzt werden kann und deshalb an die Umgebung
abgegeben werden muß. Oft besteht aber die Möglichkeit, diese Abwärme im
Industriebetrieb selbst oder außerhalb, z.B. durch Einspeisen in ein Fernwärmenetz,
sinnvoll zu nutzen und damit letztlich Energie einzusparen.
Acrylglas, ein transparenter Kunststoff, auch unter dem Namen
"Plexiglas" bekannt, wird häufig bei Dächern für Wintergärten
verwendet. Es ist wetter- und lichtbeständig sowie durchlässig für
UV-Strahlung, jedoch nicht kratz- und feuerfest und nicht lösungsmittelresistent.
Die Haftfähigkeit und Festigkeit von
Klebstoffen, Farben etc. Diese ist von der Beschaffenheit des Untergrundes, der
möglichst trocken, sauber und fettfrei sein sollte, sowie von der
Zusammensetzung des Produktes abhängig.
Aluminium ist ein leicht dehnbares Metall mit
guter elektrischer Leitfähigkeit. Es kann durch Schweißen, Löten, Nieten oder
Kleben miteinander verbunden werden. Sehr witterungsbeständige Fenster mit
Einfach- und Doppelverglasung. Aluminiumfenster sind weitgehend wartungsfrei. Es
gibt auch Verbundkonstruktionen aus Holz und Aluminium (Holzunterbau mit
Aluminiumauflage). Hier ist auf sehr gute Qualität zu achten, da eingedrungenes
Wasser den Holzkern rasch verrotten lässt.
Die energetische Amortisationszeit gibt an, wie lange ein
System braucht, um die Energie zu dessen Herstellung wieder hereinzuspielen. Nur
wenn die Amortisationszeit kleiner als die Lebensdauer ist, sieht die Bilanz
positiv aus.
Der Erntefaktor gibt an, wie oft das System
die zu seiner Herstellung benötige Energie während seiner Lebensdauer wieder
hereinspielt. Im folgenden sind nun einige Werte für verschiedene erneuerbare
Energien angegeben.Die wirtschaftliche Amortisationszeit gibt an, wie lange ein System braucht, um die
Investitionskosten wieder einzuspielen. Je mehr Kosten eingespart werden, um so
kürzer ist die wirtschaftliche Amortisationszeit.
Form des Contracting , bei der die Vergütung des Contractors von
der erzielten Energieeinsparung unabhängig ist. Im Rahmen der Vertragslaufzeit
amortisieren sich in vielen Fällen die getätigten Investitionen, d.h. der
Energienutzer bezahlt alle Aufwändungen des Contractors einschließlich eines
angemessenen Gewinns.
Anhydrit ist wassefreies
Calziumsulfat (CaSO4). Calziumsulfat ist ein natürlicher Stoff, auch
bekannt unter seiner Bezeichnung „gebranntger Gips“. Gipsstein wird zur
Gipsherstellung bei 150-180 Grad gebrannt, Anhydrit bei 300 Grad Celsius. Er
wird dann für Anhydritestriche oder Putze verwendet. Technisches Anhydri, ein
Abfallproduckt bei der Säureherstellung von Flußsäure ist weicher und
belastbarer. Nachteil von Gips ist natürlich seine Wasseraufnahmefähigkeit,
jedoch ist in Rigipsplatten nichts anderes enthalten und hier spricht man nicht
von diesen Nachteilen. Werden keine Kunstharze zugesetzt, kann auch kein Stoff
ausgasen, ist dieser Stoff baugiologisch neutral und empfehlenswert.
Ein Ausdehnungsgefäß soll immer dafür Sorge
tragen, dass die Volumenausdehnung die durch Temperaturschwankungen entsteht
ausgeglichen wird. Im richtig ausgelegten System sollten nur unwesentliche
Druckschwankungen entstehen. Der Zeiger des Manometers bewegt sich also Sommer
wie Winter nur unwesentlich. Der Vordruck im Gefäß und die maximale Temperatur
sind ausschlaggebend für die Größe des M(embran) A(usdehnungs) G(efäß).
Starke Größen-Unterschiede stellt man bei großen Pufferspeichern oder großen
Heizflächen (Wasserinhalt) fest. Wenn bei solchen Anlagen keine Berechnungen
durchgeführt werden, funktioniert dort gar nichts. Der Vordruck sollte so
gering wie möglich (mindestens jedoch die geodätische Höhe) gewählt werden.
Hierbei wird der höchste Punkt (z.B. der höchste Heizkörper) ermittelt.
Starke Druckschwankungen in der geschlossenen Heizungsanlage führen auch häufig
zum Defekt der Umwälzpumpe. Bei Trinkwasserspeichern mit mehr als 160 Litern
Inhalt sollte man schon über ein MAG nachdenken. Durch das ständige Entnehmen
von Warmwasser (Druckentnahme) und dem Aufwärmen durch die Solaranlage oder den
Heizkessel (Druckanstieg) schwankt der Druck ständig. Der Überdruck wird
mittels Sicherheits-Ventil abgelassen. Hierbei tritt Trinkwasser aus und läuft
ungenutzt in den Kanal. Das Sicherheits-Ventil darf nur so groß gewählt werden
wie es der Hersteller des Speichers angibt. Generell gilt hier 6 bar, häufig
auch 10 bar.
Der Kessel hat einen Auskühlverlust sowie das
Kesselwasser über Umgebungstemperatur angehoben ist. Der Auskühlverlust wird deshalb von der Betriebstemperatur, der
Kesselkonstruktion, insbesondere der Baugröße, der geometrischen Form und der
Qualität der Wärmedämmung bestimmt. Er fließt mit dem Abgasverlust in die
Bestimmung des Wirkungsgrades und Nutzungsgrades ein.
Auf den jährlichen Betriebszeitraum hochgerechnet, macht der Auskühlverlust
neuer Heizkessel etwa 2 bis 4 Prozent des Brennstoffverbrauchs aus, bei älteren
Kesseln dagegen bis zu 20 %.
Unter der Außenluft versteht man
die frische unter Umständen vorerwärmte Luft ( Erdwärmetauscher), die
vorgefiltert von außen angesaugt wird, und dem Lüftungsaggregat ( zentrales
Systeme) zugeführt wird oder direkt durch Außenwandventile (dezentrale
Systeme) nachströmt