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Dacheindeckung
Dachdurchdringung
Dachformen
Dachgauben
Dachneigung
Dachüberstand
Dampfdiffision
Dampfdiffisionswiderstand
Dampfsperre
Dämmstoffe
Dehnfugen
Dezibel
Diffusion
Druck
Contracting
Innovatives
Finanzierungsmodell, mit dem die Investitionskosten für Energiesparmaßnahmen
oder neue Energieerzeugungsanlagen aus den eingesparten Energiekosten
refinanziert werden. Der Contracting-Geber, z.B. eine Privatfirma oder ein
kommunaler Energieversorger, realisiert Maßnahmen, die den Energieverbrauch
eines Gebäudes oder einer Anlage vermindern. Dazu investiert er in neue Technik
oder dämmt z.B. das Gebäude. Dem Contracting-Nehmer, z.B. eine Kommune, die
selbst nicht über das erforderliche Kapital oder know-how verfügt, wird in
einem Vertrag ein gewisser Prozentsatz an Energie- und somit Kosten-Einsparung
zugesichert. Die restliche Einsparung ist der Gewinn des Contracting-Gebers, der
sich beim Anlagen-Contracting auch um den Betrieb und die Wartung der Anlagen kümmert.
Contracting ist im Gegensatz zur reinen Energielieferung eine
Energiedienstleistung. zurück zur Stichwortliste
Deponie- und Klärgas In Hausmülldeponien laufen ähnliche Prozesse ab wie bei
der Gewinnung von Biogas. Etwa 20 Jahre lang entsteht eine relativ konstante
Gasmenge, die energetisch genutzt werden kann. Klärgas entsteht bei der
Stabilisierung von Abwasserschlämmen in Kläranlagen. Es kann in vielen Fällen
genutzt werden, um den Eigenbedarf der Anlage zu decken (meist in Kraft-Wärme-Kopplung).
CO2
Chemische Formel für das Gas Kohlendioxid. CO2
entsteht u.a. durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe (Öl, Benzin, Gas) und
als Treibhausgas für die Erwärmung der Erdatomsphäre verantwortlich.
Dacheindeckung
Zur Dachdeckung verwendete Materialien sind:
Dachdurchdringung
Die Dachdurchdringung ist die Stelle, an der Antennen, Kamine,
Solar-Anschlussleitungen oder Entlüftungsrohre über die Dachfläche hinaus ins
Freie gehen.
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1 Pultdach 2 Satteldach 3 Walmdach 4 Krüppelwalmdach 5 Mansarddach 6 Säge- oder Sheddach 7 Zelt- oder Spitzdach | |
Dachneigung
Die Dachneigung ist der Winkel zwischen Dach und
horizontaler Linie des Hauses. Die Dachneigung wird in Grad oder Prozent
angegeben. Von ihr ist das Dachdeckungsmaterial abhängig. Je flacher das Dach
ist, desto dichter muss die Eindeckung sein, um zu verhindern, dass Wasser in
die Unterkonstruktion eindringen kann.
Dachüberstand
Der Dachüberstand ist der Teil des Daches, der
über die Außenwand herausragt. Er bietet besonders der Fassade Schutz vor
Witterungseinflüssen. Ist der Dachüberstand weit genug, kann u.U. auf
Holzschutzmittel für Türen, Fenster, Balkone etc. verzichtet werden.
Dampfdiffision
Dampfdiffusion beschreibt die Wanderung des
Dampfes durch einen Bauteil. Dampf wandert immer vom Warmen zum Kalten, also bei
einem Haus von innen nach außen. Deshalb sollen Wände und Decken von innen
dampfdichter sein als von außen (siehe Atmungsaktivität). Dampfdichte
Baustoffe sind z.B. Glas, Stahl. Dampfdurchlässige Baustoffe sind z.B. Ziegel,
Porenbeton, Leichtbeton.
Dampfdiffisionswiderstand
Jedes Material setzt der Wanderung des Dampfes
einen Widerstand entgegen. Er wird mit der dimensionslosen Größe j£ gemessen.
Luft hat die Dampfdiffusionszahl ~ = 1; Dicht verschweißte Aluminiumfolie hat
die Dampfdiffusionszahl ~ = 0;
Dampfsperre
Eine Dampfsperre ist eine nichtdurchdringbare
Schicht für Feuchtigkeit.
Wasser kann auch als Dampf nicht hindurch. Die Dampfsperre z.B. im Dach
verhindert, daß der in der Raumluft enthaltene Wasserdampf in die Dämmschicht
und in den Dachstuhl gelangt. Denn Wasserdampf, der in die im Winter nach außen
hin immer kälter werdende Dämmschicht gelangt, kondensiert und kann zur
Durchfeuchtung der Dachkonstruktion führen. Dachsparren und Latten können
dadurch beschädigt werden. Eine Dampfsperre vermeidet dies und schützt dadurch
die gesamte Dachkonstruktion
Ein Dämmstoff ist ein Stoff mit wärme- und / oder
schalldämmenden Eigenschaften. Bei allen Dämmstoffen muss die Baustoffklasse für
das Brandverhalten angegeben werden (Brandschutz). Außerdem werden noch Wärmeleitwerte
und Eignungsmöglichkeiten der jeweiligen Materialien ausgewiesen.
Dehnfugen
Wenn starre Materialien wie beispielsweise Beton oder Estrich beim Abbinden ihr
Volumen verringern, führt dies zu Rissbildungen, wobei große und massige
Bauteile von Rissbildung stärker betroffen sind. Diese Risse bedeuten unter
Umständen eine statische Beeinträchtigung, gewiss aber eine Undichtigkeit. Um
ein unkontrolliertes Reißen zu verhindern, werden Dehnfugen angeordnet (siehe
Rissbildung).
Dezibel
Dezibel ist die Maßeinheit für den vom menschlichen Ohr wahrnehmbaren
Schalldruckpegel. Als Abkürzung für diese Einheit gilt dB(A). Wie viel Schall
von Außenwänden oder anderen Gebäudeteilen geschluckt werden kann, drückt
das Schalldämm-Maß aus, das ebenfalls in Dezibel angegeben wird.
Diffusion
Diffusion ist die Wasserdampfdurchdringung eines Bauteils, Wasserdampf
"wandert" (diffundiert) von innen nach außen.
Druck
Der für den Hausbau relevante Druck ist der Luftdruck. Auf Wetterkarten wird der
Luftdruck in Millibar angegeben. Den Druckausgleich verspüren wir als Wind. Die
Windstärke wiederum ist der entscheidende Wert für Wärmebedarf eines Hauses.
Je höher das Gebäude, desto stärker nimmt der Wind Einfluss auf den Wärmebedarf
(siehe Fugendurchlasskoeffizient). Deshalb ist es schon bei der Planung wichtig
zu beachten, wie das Haus steht und welche Außenwände zur Windseite zeigen.