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Immission
Innenluft
Innenputz
Infrarotheizung
Innere Oberflächen-Temperatur
Interner Wärmegewinn
Isolierverglasung
Isolierglas
Jahresheizwärmebedarf
Immission
Als Immission wird der Übergang bzw. die
Einwirkung von Luftverunreinigungen oder anderen Emissionen auf Menschen, Tiere,
Pflanzen und Sachgüter bezeichnet (siehe Emission). Die auf die Objekte
einwirkenden Konzentrationen werden allgemein als Immissionskonzentrationen
bezeichnet.
Innenluft
Infolge des neuen Bewusstseins für die
Notwendigkeit von Energiesparmaßnahmen wurden Fenster und Türen entwickelt,
die so dicht schließen, dass im geschlossenen Zustand keinerlei Luftaustausch
mehr stattfindet. Wird nicht ausreichend gelüftet, können sich in der
Innenluft der Raumes deshalb Schadstoffe wie Chemikalien, Gase,
Krankheitserreger und Rauch in so hohen Konzentrationen anreichern, dass sie
unter Umständen gesundheitsschädlich wirken.
Innenputz
Innenputze haben eine glatte Oberfläche, sind
durchlässig für Wasserdampf und geeignet für Innenanstriche sowie für das
Anbringen von Tapeten. Der übliche Innenputz besteht aus einem Spritzbewurf,
dem Unter- und dem Oberputz. Alternativ zum Verputzen können Gipskartonplatten
verwendet werden, die wesentlich sauberer in der Verarbeitung sind und ein
sofortiges Weiterarbeiten ermöglichen.
Infrarotheizung
Es gibt elektrische und Gas-Infrarotstrahler.
Die Infrarotstrahlen wärmen, ohne die Luft aufzuheizen. Ihr Haupteinsatz liegt
in Industrie und Gewerbe.
Innere Oberflächen-Temperatur
Sie ist relevant für das thermische
Behaglichkeitsgefühl eines Menschen. Selbst eine sehr hohe Lufttemperatur von
über 25 Grad Celsius reicht nicht aus, wenn man sich in der Nähe eines
schlecht gedämmten Fensters oder einer schlecht gedämmten Wand aufhält. Die
innere Oberflächen-Temperatur eines schlechten Dämmstoffs ist sehr viel
niedriger als die Raumluft-Temperatur. Die Folge: Die kalte Fläche entzieht dem
Menschen Wärme. Bei einer sehr gut gedämmten Außenwand ist die innere Oberflächen-Temperatur
sehr nahe der Raumlufttemperatur.
Interner Wärmegewinn
Zahlreiche Geräte und Lampen verbrauchen
Energie, die zunächst einmal nicht zur Heizenergie gerechnet wird, sich aber in
Wärme verwandelt, welche dann das Haus beheizt. Bei gut gedämmten Passiv-Häusern
(siehe Passiv-Haus) ist dieser interne Wärmegewinn sehr hoch. Er wird nach der
neuesten Wärmeschutzverordnung deshalb auch berücksichtigt.
Isolierverglasung
Mit Isolierverglasung ist im Allgemeinen eine
Mehrfachverglasung gemeint, die den Wärmeabfluss zwar hemmt, nicht aber
verhindern kann. Isolierverglasung hat eine bessere Wärmedämmung als
Einzelscheiben. Die Wärmedämmung lässt sich verbessern durch die Zahl der
hintereinander angebrachten Scheiben, den Abstand der Scheiben zueinander, eine
Beschichtung der Scheiben und eine Gasfüllung der Scheibenzwischenräume.
Dreifachscheiben, bei denen zwei Scheiben beschichtet (siehe auch Reflexion) und
beide Zwischenräume mit Dämmgas gefüllt sind, erreichen einen k-Wert (siehe
k-Wert) von 0,8 oder sogar 0,7. Mitunter kann der k-Wert sogar negativ sein
(siehe negativer k-Wert).
Isolierglas
Doppelscheiben werden häufig Isolierscheiben
genannt. Physikalisch ist dieser Ausdruck nicht korrekt, da selbst Doppel- und
Dreifachscheiben die Wärme nicht isolieren, sondern nur dämmen.
Isolierung
Wärme lässt sich nicht isolieren, sondern nur
dämmen. Isolieren lassen sich Wasser oder elektrischer Strom.
Jahresheizwärmebedarf
Die neue Wärmeschutzverordnung beschränkt
nicht nur die k-Werte der einzelnen Bauteile, sondern zusätzlich den zulässigen
jährlichen Heizwärmebedarf. Sie berücksichtigt nicht nur die Wärmeverluste,
sondern auch die Wärmegewinne aus Solarwärme und internen Wärmequellen, wie
Licht, Elektrogeräten, Warmwasser (siehe interner Wärmegewinn). Zum Nachweis
der Entsprechung der Wärmeschutzverordnung genügt eine theoretische
Berechnung.