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Schadstoffe
Sekundärenergie
Sekundärenergie ist die Energie, die als Ergebnis eines
Umwandlungsprozesses und unter Energieverlust aus der Primärenergie gewonnen
wird. Sekundärenergie gibt es entweder in Form leitungsgebundener Energie wie
Strom, Fernwärme und Stadtgas oder in Form von Veredelungsprodukten wie Benzin,
Heizöl, Koks, Briketts oder auch Wasserstoff.
Sanierung
Im Bauwesen bedeutet Sanierung die Verbesserung
der Wohn- und Lebensbedingungen durch Progression des Zustandes eines Gebäudes.
Schadstoffe
In der Umwelt vorhandene oder in die Umwelt
eingebrachte chemische Stoffe, die auf Menschen, Tiere, Pflanzen und Sachgüter
schädlich oder ungünstig wirken (siehe Immission).
Schallschutzsteine
Steine aus Kalksandstein oder Ziegel, die durch
ihr hohes Gewicht (1500 bis 2000 kg/Kubikmeter ) einen besonders guten
Schallschutz gewährleisten.
Schamotte
Schamotte ist ein feuerfester Werkstoff
(formbeständig bis zu einer Temperatur von 1500 Grad Celsius), mit dem der
Feuerraum von Kaminen, Schornsteinen oder Brennkammern ausgekleidet wird.
Schimmel
Schimmelpilze, heterogen zusammengesetzte Gruppe
von Kleinpilzen, die auf organischer Materie siedeln, z.B. auf Lebensmitteln,
Textilien, Holz, Farben, Papier (Tapeten), Leim, Gummi. Schimmelpilze können
krankheitserregend sein, Ihre Sporen können Allergien erzeugen.
Schiefer
siehe: Dacheindeckung.
Schornstein
Durch den Luftauftrieb im Schornstein entsteht
im Feuerraum ein Unterdruck, der die notwendige Verbrennungsluft ansaugt.
Gleichzeitig werden die beim Verfeuern entstehenden Abgase ins Freie abgeführt.
Die alten Schornsteinquerschnitte waren zum Teil zu groß dimensioniert, außerdem
wurden alte Schornsteine durch den Einbau kleinerer Heizkessel generell zu groß.
Zur Sanierung alter Schornsteine werden neue Abgasleitungen aus Kunststoff,
Edelstahl und Aluminium oder Glas eingesetzt.
Sichtmauerwerk
Dem tragenden Hintermauerwerk (siehe
Hintermauerwerk ) vorgelagerte Mauer. Wie Sichtbeton kann auch unverputztes
Mauerwerk zur Gestaltung von Flächen eingesetzt werden. Im Außenbereich müssen
die Werkstoffe beständig gegen Frost und frei von Rissen sein. Eine dünne
Putzschlämme und ein anschließender Anstrich lassen die Struktur der Mauer
sichtbar, bieten aber einen guten Wetterschutz. Hierfür sind Kalksandstein und
Klinker (siehe Klinker) geeignet.
Sickergrube
Die Sickergrube ist ein Bestandteil der Klärgrube,
die man einplanen muss, wenn ein Anschluss an die öffentliche Kanalisation
nicht möglich ist. Über die Sickergrube werden Regenwasser und die überlaufende
Flüssigkeit aus der Faulgrube abgeleitet. Die Sickergrube muss so tief in das
Erdreich reichen, bis sie auf eine wasserdurchlässige Schicht trifft.
Silikone
Um Beton, Putz oder Klinker gegen eindringende
Feuchtigkeit zu schützen, kann ein Anstrich mit Silikon erfolgen. Die
Atmungsaktivität der Mauer wird durch einen Silikonanstrich nicht beeinträchtigt.
SkelettbauWeit verbreitet ist die Skelettbauweise beim Fachwerk. Der moderne
Skelettbau verwendet Stütz- und Trägerelemente aus Stahl oder Beton.
Ausgefacht wird mit Mauerwerk oder Sandwichplatten.
Solaranlagen
Solaranlagen werden unterschieden in Anlagen für
die Solarthermik, welche die Erwärmung von Brauchwasser mit Solarkollektoren
ermöglichen, und in Anlagen für die Stromerzeugung, die so genannte
Photovoltaik.
Solarthermische Anlagen werden in das System der Zentralheizung mit zentraler
Warmwasserversorgung integriert. Im Sommer springt der Brenner für die Heißwasserbereitung
nur kurzzeitig an. Mit Sonnenkollektoren kann die Heißwasserbereitung im Sommer
ausschließlich mit Sonnenenergie betrieben und der Brenner ganz abgestellt
werden. Im Winter dienen sie zur Vorwärmung des Wassers. Im Sonnenkollektor
fallen die Sonnenstrahlen auf eine dafür vorgesehene Fläche, die Energie wird
absorbiert, in Wärme umgewandelt und an ein Wärmeträgermedium - meist Wasser
- abgegeben. Es werden verschiedene Kollektortypen für die Brauchwassererwärmung
angeboten:
Solarkollektoren mit Absorbermatten (siehe Absorption) werden für die Beheizung
von Schwimmbädern eingesetzt, die das Schwimmbadwasser direkt erwärmen.
Flachkollektoren bestehen aus den Bauteilen Absorber, transparente Abdeckung,
Gehäuse und Wärmedämmung. Als transparente Abdeckung kommt meistens
eisenarmes Solarsicherheitsglas zum Einsatz. Gleichzeitig gelangt nur wenig der
Wärmeabstrahlung vom Absorber durch die Glasabdeckung hindurch (siehe
Treibhauseffekt). Außerdem verhindert die Abdeckung den Wärmeentzug vom
Absorber durch vorbeistreichende kältere Luft (siehe Konvektion). Durch die Wärmedämmung
auf der Rückseite des Absorbers und an den Seitenwänden werden Wärmeverluste
vermindert. Um Konvektionsverluste im Kollektorkasten zu reduzieren, besteht
auch die Möglichkeit, die im Kollektor vorhandene Luft aus dem Innenraum
herauszupumpen. Diese Kollektoren nennt man Vakuum-Flachkollektoren. Sie müssen
etwa alle ein bis drei Jahre neu evakuiert werden.
Beim Vakuum-RöhrenKollektor befindet sich der Absorberstreifen in einer
evakuierten, druckfesten Glasröhre. Die Wärmeflüssigkeit durchströmt den
Absorber direkt in einem U-Rohr oder im Gegenstrom in einem Rohr-im-Rohr-System.
Mehrere einzelne hintereinander geschaltete bzw. über eine Sammelleitung
verbundene Röhren bilden den Sonnenkollektor. Beim Heat-Pipe-Röhrenkollektor
befindet sich eine schon bei geringen Temperaturen verdampfende Flüssigkeit in
einem Wärmerohr. Der Flüssigkeitsdampf steigt im Wärmerohr auf und gibt die
aufgenommene Wärme über einen Wärmetauscher an die das Sammelrohr durchfließende
Wärmeträgerflüssigkeit ab. Die kondensierte Flüssigkeit fließt anschließend
wieder an das Wärmerohrende zurück. Damit der beschriebene Verdampfungs- und
Kondensierungsprozess ablaufen kann, müssen die Röhren mit einer
Mindestneigung von der Horizontalen aufgebaut sein.
Bei Photovoltaikanlagen treffen Sonnenstrahlen auf das Halbleitermaterial
Silicium, welches das Licht absorbiert. Dabei entsteht Spannung. Um für die
unterschiedlichen Anwendungsbereiche geeignete Spannungen bzw. Leistungen
bereitstellen zu können, werden einzelne Solarzellen zu größeren Einheiten
miteinander verschaltet. Eine Serienschaltung der Zellen hat eine höhere
Spannung zur Folge, eine Parallelschaltung einen höheren Strom. Die miteinander
verschalteten Solarzellen werden meist in transparentem Ethylen-Vinyl-Acetat
eingebettet, mit einem Rahmen aus Aluminium oder Edelstahl versehen und
frontseitig transparent mit Glas abgedeckt. Die typischen Nennleistungen solcher
Solarmodule liegen zwischen 10 Wpeak und 100 Wpeak. Die Kenndaten der
Solarmodule beziehen sich auf die Standardtestbedingungen von 1000 W/m²
Sonneneinstrahlung bei 25 °C Zelltemperatur. Die von den Herstellern
angegebenen Garantiezeiten sind mit in der Regel 10 Jahren recht hoch und
bezeugen den hohen Qualitätsstandard und die hohe Lebenserwartung heutiger
Produkte.
Solarkollektoranlage
Siehe Solaranlagen.
Solaranlage zur Wassererwärmung
(Solarthermie)-
Die Sonnenenergie bietet die günstigste Möglichkeit
umweltneutral zu heizen. Das Hauptproblem der heiztechnischen Nutzung dieser
Energiequelle besteht in der zeitlichen Verschiebung zwischen solarem
Energieangebot und Heizbedarf.
Die direkte Nutzung der
Solarenergie beschränkt sich daher meist auf die Warmwasserbereitung im Sommer.
Zum ganzjährigen Heizen mit Sonnenenergie bedarf es daher einer Speicherung der
im Sommer gewonnen Solarwärme bis in die Wintermonate. Erste Projekte hierzu
wurden in Deutschland bereits erfolgreich realisiert, der wirtschaftliche
Einsatz dieser saisonalen Speicher setzt allerdings eine Nahwärmeversorgung
mehrerer angeschlossener Verbraucher voraus. Stark zunehmend jedoch sind
Solaranlagen zur Heizungsunterstützung in Niedrig-Energie-Häusern oder Häusern
mit hohem Dämmstandard. Dort finden in der Regel Kombispeicher Verwendung, die
Heizungswasser-Pufferspeicher und Warmwasser-Speicher vereinen.Ideal ist die
Kombination mit Wandflächen.- oder Fußbodenheizungen, da die niedrigen
Vorlauftemperaturen in der Übergangszeit von der Solaranlage zur Verfügung
gestellt werden können.
Die Umsetzung der
Sonnenstrahlung in Wärme für den Fall der Wassererwärmung erfolgt in der Regel
in Flachkollektoren. Diese bestehen aus einem mit Wärmeträger gefüllten Absorber
in einem wetterfesten und wärmegedämmten Gehäuse. Der Absorber ist eine Metall-
oder Kunststoffplatte mit integriertem Strömungskanal für den Wärmeträger
(frostsicheres und lebensmittelunbedenkliches Fluid). Die schwarze Oberfläche
absorbiert die kurzwellige Sonnenstrahlung und setzt sie in Wärme um, die sofort
in den Wärmeträger abfließt. Die der Sonne zugewandte Seite ist mit einer
transparenten Glas- oder Acrylabdeckung versehen, die die kurzwellige
Sonnenstrahlung zwar ungehindert hindurch, die längerwellige Wärmestrahlung des
Absorbers jedoch nicht wieder hinausläßt (Treibhauseffekt).Die wesentlichen
Komponenten einer solaren Wassererwärmungsanlage in einem bivalenten, also zwei
verschiedene Energieträger nutzenden Heizsystem sind:
Kollektoren: In der Regel Flachkollektoren, seltener
Röhrenkollektoren, zur Wandlung der Sonnenstrahlung in Wärme bei gleichzeitiger
Übertragung an eine Wärmeträgerflüssigkeit.
Komplettstation : Beinhaltet alle sicherheitstechnischen
Komponenten einschl. Pumpe, Volumenstrom-Regulierventil, Regelung und
Ausdehnungsgefäß.
Wärmeträger: In der Regel höherwertige
Alkohole (Glykole), bei speziellen Konstruktionen auch Wasser. Hauptkriterien
sind toxische Unbedenklichkeit, Korrosionsneutralität und Frostsicherheit
solarer Heizkreis Rohrverbindung zwischen Kollektor und Wärmespeicher, bzw.
Wärmetauscher : Wärmespeicher Auslegung hinsichtlich seiner Kapazität so, daß
die naturgemäßen Schwankungen der Sonnenenergiedarbietung überbrückt werden
können. Er kann entweder als Heiz- oder direkt als Warmwasserspeicher konzipiert
sein. Mit der Solaranlage können etwa 70 l Öl bzw. m³ Gas pro Jahr und
Quadratmeter Kollektorfläche eingespart werden.
Solarthermie
Bei der Solarthermie
wird die Sonnenenergie zur Brauchwassererwärmung und/oder Heizungsunterstützung
beziehungsweise zur Strom- oder Prozesswärmeerzeugung
genutzt Sonnenkollektor, solarthermische Kraftwerke).
Sparren
Die in den Falllinien liegenden Hölzer des
Daches, welche die Dachhaut und die Dachlatten tragen.
Sparverblender
Sparverblender sind eine Alternative zur
Verblendung mit Klinker. Mit Ihnen wird derselbe Schutz der Mauer gegen
Witterungseinflüsse erzielt. Fassaden aus Vormauerwerk und Sparverblender sind
optisch nicht voneinander zu unterscheiden.
Speicherheizgeräte
Das Speicherheizgerät speichert Wärme im
Keramikmaterial und verteilt sie über Konvektion im Raum. Die meisten
Elektroheizanlagen sind aus wirtschaftlichen Gründen als Nachtstromspeicherung
konzipiert. Kosteneinsparung entsteht durch günstigen Nachtstrom und nicht benötigte
Einrichtungen wie Brennstoffraum oder Schornstein. Aus ökologischen Gründen
sollte langfristig auf elektrische Heizgeräte verzichtet werden.
Speicherladepumpe
ZumWärmetransport in die Verbindungsleitung zwischen Heizkessel und
Speicher-Wassererwärmer zwischengeschaltete Pumpe. Ein Rückschlagventil dient
als Schwerkraftbremse und verhindert ein Entspeichern über den
Heizkreis.
Stahlradiatoren
Der Stahlradiator
ist ein ähnlich dem DIN-Gußradiator aus einzelnen Gliedern bestehender
Raumheizkörper. Die äußeren geometrischen Abmessungen der verschiedenen
Varianten in der DIN 4703 festgelegt. Die einzelnen Stahlradiatorenglieder
bestehen aus Halbschalen, die mit Folgewerkzeugen in mehreren Arbeitsstufen aus
Bandblech (Coils) hergestellt werden. Die nach dem Ziehen gefertigten
Halbschalen aus 1,25mm dickem Radiatorblech durchlaufen anschließend Vielpunkt-
und Rundum- Schweißmaschinen, in denen sie zu dichten und druckfesten
Einzelgliedern verarbeitet werden. Die fertigen Glieder werden anschließend auf
Spezial-Schweißmaschinen in den Naben zu Blöcken bestimmter Größe
zusammengeschweißt, die wiederum analog den DIN- Gußradiatoren auf die benötigte
Länge zusammengenippelt werden.
Steinwolle
siehe: Dämmstoffe - Mineralwolle.
Steinzeug
Im Gegensatz zu Steingut ist Steinzeug sehr
lange und hart gebrannter Ton. Es entsteht ein Werkstoff, der sich durch
besondere Festigkeit und Dichte auszeichnet und daher frostbeständig ist.
Steinzeug wird als Material für Rohre, Fliesen und sanitäre Einrichtungen wie
Waschbecken eingesetzt.
Sturz
Alle Öffnungen und Durchbrüche in sowohl
tragendem als auch nichttragendem Mauerwerk werden nach oben hin durch ein quer
liegendes Bauteil abgesichert. Der Sturz besteht aus armiertem Beton oder, bei
großen Öffnungen, aus T- oder Doppel-T-Stahlträgern. Bei Fenstern kann der
Rollladenkasten die Funktion des Sturzes erfüllen, sofern er ausreichend stabil
konstruiert ist.
Sturmklammer
Rostfreie Metall-Klammern zur Sicherung der
Dachziegel gegen starke Windsogkräfte und gegen ein Abheben der Ziegel bei
Sturm. Sturmklammern müssen bei der Dachdeckung nach genau festgelegter Menge
je nach Windzone eingebaut werden. Deutschland ist in 4 Windzonen eingeteilt,
nach denen Dachdecker Sturmklammern ins Dach einbauen.
Styrol
Styrol wird als Ausgangsmaterial zur Herstellung
verschiedener Kunststoffe verwendet, darunter auch Polystyrol. Nachfolgend sind
weitere Informationen zum Thema Polystyrol zusammengefasst.
In der Bundesrepublik Deutschland wurden 1997
etwa 11,85 Mio. t Kunststoffe produziert und etwa 9 Mio. t verarbeitet, darunter
ca. 0,66 Mio. t Polystyrol (PS). Etwa 10 % der verarbeiteten Gesamtmenge sind
thermoplastische Konstruktionskunststoffe, wie beispielsweise Polyamid PA,
Polycarbonat PC oder Acrylnitrilbutadienstyrol ABS, und knapp 30% sind
Duroplaste.
Polystyrol ist einer der häufigsten Kunststoffe
nach PVC, Polyethylen und Polypropylen. Polystyrol-Dämmplatten werden in großen
Mengen im Hausbau eingesetzt. Sie enthalten mindestens 5 % monomeres Styrol, das
ausdampfen kann.
Nach der Mineralwolle
hält Polystyrol Rang zwei am Dämmstoffmarkt. Der Grund: Polystyrol ist billig,
leicht und schnell zu verarbeiten und isoliert sehr gut. Erhältlich ist es als expandiertes
Polystyrol (EPS) - bekannt unter dem Markennamen Styropor - oder als extrudiertes
Polystyrol (XPS). Beim Schneiden mit heißem Draht wird das Polystyrol
zersetzt und Styrol und andere Zusatzstoffe können entweichen.
Solarer Wärmegewinn
Auch geringe Sonnenwärme beeinflusst den Wärmeverbrauch
eines Hauses. Die neue Wärmeschutzverordnung berücksichtigt diesen solaren Wärmegewinn.
Bei einem Passiv-Haus ist der Wärmebedarf so gering, dass der solare Wärmegewinn
deutlich spürbar und messbar ist (siehe Passiv-Haus).
Solarkollektoren
Schwarze Absorberflächen zur Montage auf dem
Hausdach oder an der Sonne nach ausgerichteten Wänden. Sie absorbieren und
wandeln Sonnenstrahlen in Wärme um.
Solarzellen
Solarkollektoren, die Sonnenlicht unmittelbar in
Strom umwandeln.
Sonnenenergie-Nutzung
Man unterscheidet aktive und passive Nutzung von
Sonnenenergie. Die aktive Nutzung erfolgt über Geräte, zum Beispiel
Sonnenkollektoren (siehe Solaranlagen), Solarzellen, Wärmepumpen (siehe Wärmepumpen),
Energieabsorber. Die passive Nutzung ist ohne Geräte durch einzelne Bauteile,
zum Beispiel Südfenster, gegeben.
Sonnenschutzgläser
Fensterglasscheiben mit verringerter Durchlässigkeit
der Sonnenstrahlen. Die Absorptionsgläser sind meist grau oder bronzefarben getönt.
Die Erwärmung dieser Gläser führt zur Wärmeabgabe an den Raum.
Stand-by
Bei längeren Pausen sollten elektrische/elektronische
Geräte (z. B. Fernsehgeräte, Videorekorder, PC, Drucker) immer ganz
ausgeschaltet werden. Denn: Die Bereitschaftsschaltung (Stand-by) erhöht nicht
nur die Gefahr eines Gerätebrandes, sondern verbraucht auch unnötig Energie. So
belaufen sich die Kosten derartiger unnötiger Leerlaufverluste in einem
durchschnittlichen Haushalt pro Jahr auf rund 125 DM. Dieser Wert ist allerdings
eher sehr niedrig angesetzt, sodaß man davon ausgehen kann, das bei mehr als 3
“Stand-by”-Geräten diese Kosten höher bewertet werden müssen.
Stickoxid
(NOx)
Stickoxide entstehen bei
der Verbrennung in Heizkesseln und Motoren aus dem in der Verbrennungsluft
vorhandenen Stickstoff bei hohen Temperaturen durch Oxidation. Zu den
Stickoxiden gehören sowohl das Stickstoffmonoxid (NO) als auch das
Stickstoffdioxid (NO2). Stickoxide zählen zu den
Ursachen für den „sauren Regen“. Erhöhte NO2-Konzentrationen können zu Atemwegserkrankungen
führen.
Stromeinspeisungsvergütung
Die
Stromeinspeisungsvergütung garantiert den privaten Betreibern von Anlagen zur
Nutzung erneuerbarer Energien eine gesetzlich geregelte Vergütung für die
Einspeisung des von ihnen erzeugten Stroms in öffentliche Stromnetze.
Strombörse
Mit der Liberalisierung des Strommarktes ist Strom zur
Handelsware geworden; sein Preis wird zukünftig in Deutschland auch an
Strombörsen – ähnlich wie bei der Wertpapierbörse – durch Angebot und Nachfrage
geregelt. Im Jahr 2000 wollen hierzulande zwei dieser Strombörsen an den Start
gehen: Die Leipzig Power Exchange (LPX) und in Frankfurt am Main die European
Energy Exchange (EEX). Die LPX nimmt ihre Tätigkeit mit dem so genannten
Spotmarkt auf, an dem Strom für die Lieferung am Folgetag gehandelt wird. Die
EEX hingegen wird zunächst als Terminmarkt beginnen.